Mit gutem Grund lieben viele Europäer die japanische Küche. Sie ist gesund, wohlschmeckend und eröffnet uns einen Einblick in Nahrungsmittel, die uns Europäern oftmals vollkommen unbekannt sind. Da man sich aber in einer multikulturellen Gesellschaft sehr schnell an Dinge gewöhnt, die man zu schätzen gelernt hat, verwundert es nicht, dass immer mehr asiatische Lebensmittelgeschäfte in den Städten eröffnen. Und nur etwa die Hälfte der Kundschaft ist asiatischen Ursprungs. In vielen deutschen Haushalten hat die asiatische Kochkunst längst Einzug gehalten.
So auch die japanische Soba Nudel. Soba Nudeln sind dünne, gekochte Nudeln aus Buchweizen. In der Farbe sind sie grau-braun. Man serviert sie meist kalt in einer Schale als Beilage zu einer Brühe mit einer Reihe von weiteren Beilagen. Oft reicht man dazu die scharfe Wasabi-Paste, die man von Sushi kennt und mit geriebenem, frischen Ingwer.
Soba Nudeln werden in vielen Qualitäten angeboten. In den eher billigen Sorten ist leider oft auch Weizenmehl enthalten. Wer also Wert legt auf eine traditionelle, japanische Mahlzeit sollte darauf achten. In Japan ist Soba übrigens ein traditionelles Gericht zum Jahreswechsel – nach japanischem Brauch sollen Soba Nudeln die erste Mahlzeit im neuen Jahr darstellen.