Reisnudeln sind asiatische Nudeln und werden aus Reismehl hergestellt. Es handelt sich hier um sehr dünne, rein weiße und fast durchsichtig schimmernde Nudeln. Von der Länge her sind sie teilweise noch länger als die uns bekannten Spaghetti, von der Dicke her ungefähr gleich.
Reisnudeln gibt es inzwischen in jedem Supermarkt zu kaufen. Sie sind getrocknet und gerollt und werden mit einem Faden zusammen gehalten. Vom Preis her unterscheiden sie sich nicht von den uns bekannten Nudeln, sind zum Teil sogar viel günstiger.
Die Kochzeit ist unterschiedlich und hängt vom Hersteller ab. Auf dem Rückenschild des Päckchens ist in der Regel die genaue Kochzeit angegeben. Einige Reisnudeln sind bereits nach vier Minuten gar gekocht, wieder andere Sorten benötigen um die zwölf Minuten Kochzeit. Nach dem Kochen werden sie wie die uns bekannten, europäischen Nudeln mit kaltem Wasser abgeschreckt, man lässt sie abtropfen und schüttet sie dann im Sieb auf ein Holzbrett. Darauf zerteilt man die Reisnudeln mit einem großen Messer.
Reisnudeln eignen sich keinesfalls als Beilage zu europäischen Gerichten, sondern eher als Suppeneinlage für asiatische Suppen oder als Beilage zu asiatischen Currygerichten.